• Prof. Dr. Susanne Gerull war bis zum 30.09.2025 Professorin für Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit mit den Schwerpunkten Armut, Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit und niedrigschwellige Sozialarbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

    Prof. Dr. Susanne Gerull

Prof. Dr. Susanne Gerull

Prof. Dr. Susanne Gerull war bis zum 30.09.2025 Professorin für Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit mit den Schwerpunkten Armut, Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit und niedrigschwellige Sozialarbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

News

Auszeichnung von Querstadtein e. V. © BAGW

Bundesweite Auszeichnung zur Förderung partizipativer Angebote in der Wohnungsnotfallhilfe

Gestern wurde die erste bundesweite Auszeichnung zur Förderung partizipativer Angebote in der Wohnungsnotfallhilfe von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) vergeben.

In Berlin wurden gestern drei Angebote der Wohnungsnotfallhilfe durch die BAG W ausgezeichnet, die Partizipation im Sinne von Entscheidungsteilhabe nicht nur versprechen, sondern auch aktiv umsetzen. Ich hatte die Ehre in der Jury mitzuwirken, in der selbstverständlich auch Erfahrungsexpert_innen mitarbeiteten. Nach zehn Monaten Vorbereitung, Ausschreibung und Auswahl der Preisträger_innen konnten wir gestern unter Anwesenheit des Bundespräsidenten (und Rudi Völler als Repräsentanten der preisgeldstiftenden Fußballnationalmannschaft!) feiern und miteinander ins Gespräch kommen. Besonders hat mich gefreut, dass der Berliner Verein Querstadtein mit seinen Stadtführungen u. a. wohnungsloser und ehemals wohnungsloser Menschen für ihre Arbeit ausgezeichnet wurde (s. Foto © BAGW ).

Weltcafé beim Fachtag am 27. April 2026

Dokumentation der Fachveranstaltung "Die Datenlage zur Armut in Berlin" am 27. April 2026

Die Dokumentation der Fachveranstaltung "Die Datenlage zur Armut in Berlin" am 27. April 2026 steht zum Download bereit.

Am 27. April 2026 fand im Refugio Berlin die Fachveranstaltung der Fachgruppe „Armutsbegriff“ der Landesarmutskonferenz (lak) Berlin zum Thema „Die Datenlage zur Armut in Berlin“ statt. Rund 90 Teilnehmende setzten sich intensiv mit der aktuellen Armuts- und Sozialberichterstattung auseinander. Nach drei fachlichen Impulsvorträgen erarbeiteten etwa 50 Teilnehmende im Rahmen eines Weltcafés praxisnahe Lösungsansätze zum Thema „Wohnungsarmut“. Die vollständige Doku wurde heute veröffentlicht und steht zum Download auf der Website der lak Berlin bereit. Besonders spannend sind die von der Fachgruppe ausgewerteten Ergebnisse des Weltcafés, mit denen die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung dazu aufgerufen sind, kurz-, mittel- und langfristig evidenzbasierte Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um die Lebenslagen armutsbetroffener Menschen in Berlin gezielt und nachhaltig zu verbessern.

Medienberichte über die ordnungsrechtliche Unterbringung in Berlin

Gleich zwei kritische Artikel sind in den letzten Tagen über die oft menschenunwürdige Unterbringung in Berlins ordnungsrechtlichen Unterkünften für wohnungslose Menschen erschienen.

Die  im Tagesspiegel von heute sowie am 15. Februar im Wirtschaftsmagazin Surplus erschienenen Artikel docken - nicht nur durch meine O-Töne - auch an die im November 2024 erschienene Studie der ASH an, in der wir erstmals speziell in Berlin die auf Grundlage des Polizei- und Ordnungsrechts mit Unterkunft versorgten Menschen selbst zu ihrer Lebenssituation befragt haben. In beiden Medien-Reportagen kommen unterschiedliche Perspektiven zu Wort, auch von (ehemals) wohnungslosen Menschen. 

Vom Umgang mit sichtbarer Armut

Live-Sendung im Deutschlandfunk in der Reihe "Lebenszeit"

Heute hatte ich die Ehre, mit dem ehemals straßenwohnungslosen Menschen und heutigem Buchautor Dominique Bloh und moderiert von Sören Brinkmann in der Reihe "Lebenszeit" vom Deutschlandfunk über den Umgang mit sichtbarer Armut zu sprechen. Sehr anrührend waren auch die Anrufe in der Sendung sowie E-Mails der Hörer_innen, die uns an ihren eigenen Erfahrungen teilnehmen ließen. Die Sendung kann nachgehört und auch als Audio downgeloadet werden.

Verabschiedung durch das Präsidium der ASH Berlin

Abschied in den Ruhestand

Abschied von der ASH Berlin in den Ruhestand zum 01. Oktober 2025

Am 29.September 2025 wurde ich von vielen Wegbegleiter_innen aus den letzten 40 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Vielen Dank an alle, die zu diesem wunderbaren Event beigetragen haben! Nun gibt es noch Einiges ab- und aufzuarbeiten. Was ich ansonsten vorhabe, kann im Online-Magazin der ASH Berlin nachgelesen werden. 

Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Am 23. März 2025 erschien ein ganzseitiges Interview mit mir in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: Wie schön, dass auch die F.A.S sich dem Thema Wohnungslosigkeit annimmt!

"Obdachlose sind die Spitze des Eisbergs",  so der Titel des Interviews (leider hinter der Paywall), das sich neben falschen Klischees über wohnungslose Menschen auch der besonderen Situation betroffener Frauen widmet, das Thema Prävention streift, und in dem mir natürlich auch die Frage gestellt wurde, ob und wenn ja wie die Bundesregierung Wohnungslosigkeit bis 2030 überwinden könnte.