Soziale Ausgrenzung einkommensarmer Menschen

Zeitraum: seit 2019

Einkommensarme Menschen sind massiver gesellschaftlicher Abwertung ausgesetzt. Folgen dieser Ausgrenzungs- und Abwertungserfahrungen kann Scham und sozialer Rückzug sein. Kommen weitere gruppenbezogene Stigmatisierungen hinzu wie bspw. bei erwerbsarbeitslosen oder wohnungslosen Menschen, Migrant_innen oder LGBTIQ*, müssen zudem intersektionale Zusammenhänge betrachtet werden. Folgende Fragen sind zunächst forschungsleitend: Welche Ausgrenzungserfahrungen machen Menschen, die als einkommensarm gelten? Was bedeutet das ggf. für die Soziale Arbeit? Das Forschungsdesign besteht neben einer Literaturrecherche aus problemzentrierten Interviews, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden.